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Den Erfahreneren unter uns war die altbewährte Route bekannt: Es ging vom Bahnhof südlich parallel zur Bahnlinie an der Ponderosa vorbei bis zum Bahnübergang. Dort trafen alle Gruppen aufeinander, tauschten sich aus und stärkten sich mit Zielwasser für den Rückweg. Wie immer war es gar nicht so einfach, die Kugel möglichst lange auf dem unebenen Weg geradeaus rollen zu lassen. Löcher, Seitenneigung oder Baumstümpfe am Wegrand bremsten so manchen Wurf vorzeitig aus. Außerdem hieß es Obacht geben und die Kugel im Auge behalten, damit sie nicht im Wassergraben oder unter Laub für immer verschwindet.
Nach gut 2 Stunden erreichten wir den Hämelerwalder Bahnhof wieder, Boßelkugeln und Graber hatten ausgedient und wir machten uns auf den Weg zu unserer „Lieblingsabschlusslocation“: Lüders Carport. Dort warteten bereits hübsch gedeckte Tische auf uns. Wir ließen uns Würstchen, Kartoffelsalat und Pizzabrötchen schmecken. Anschließend gab es die mit Spannung erwartete Siegerehrung. Alle waren mit vollem Einsatz dabei und jeder hat sein Bestes gegeben aber nur einer kann gewinnen und so nahm Andreas Blume für sein Team den neuen Wanderpokal entgegen. Langsam wurde es etwas zu kühl zum Draußensitzen und wir ließen den Tag gutgelaunt ausklingen.